Wetter
Anmerkung


Datum: Samstag, 21.08.2010
Uhrzeit: 18:00 Uhr,
Wetter: blauer Himmel, klar
13°C

Willkommen auf der School of Boys.
Text von Roy   

Es ist Samstag - Weelow-Wochenende. Die meisten Schüler sind schon wieder im Internat, nur einige Wenige treiben sich noch immer in Weelow herum. Es ist Abendessenszeit und die Mensa füllt sich mit Schülern und Lehrern, welche gemeinsam den Abend ausklingen lassen. Manch einer hat aber andere Pläne und will den Abend noch lang werden zu lassen - konnten doch alle den morgigen Tag ausschlafen.
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Anmeldestop: Aktuell nichts

Gesucht: Sekretär /
Schüler in der fünften, vierten und sechsten Stufe


Story-, Inplay-Beginn war der 01.08.2010. Seit dem sind 19 Tage vergangen.(Inplay Zeitrechnung)

FSK16-Forum   

Angepinnt Mensa

      Der Junge war schon ziemlich neugierig, was der andere von ihm dachte und lächelte deswegen weiterhin.
      Er nickte zu stimmend als der andere meinte dass er bestimmt ehrlich seien sollte. Bereuen würde er es bestimmt nicht wenn dieser die Wahrheit sagen würde. Außerdem wollte er diese auch hören.
      Sein wirken auf andere war ihn schon wichtig konnte er so besser sein Schauspiel beurteilen auch wenn er etwas zu ehrlich zu den anderen gewesen war. Und seine Fassade im größten aufrecht erhalten hatte. Nur die Tonlage dabei nicht komplett ohne seine Laune zu zeigen aussprechen konnte.
      Was der andere meinte war schon interessant. Auch wenn manches im dem Sinne nicht stimmte.
      War er nie in der Welt der Erwachsenen gewesen noch nicht mal jetzt.
      Dies mit dem Anschein hatte er recht erkannt nur hatte richtig erkannt und nur dachte dieser wohl dies aus dem falschen Grund. Das mit dem Lächeln hatte er gut erkannt weswegen Alexies dies auch gleich dann bei diesem Satz ließ und ihn einfach neugierig weiter zu hörte was Leslay zu sagen hatte.
      Als dieser dann aber sagte dass er ein schöner junger Mann wäre musste dieser wirklich lächeln und sogar leicht schmunzeln. Dass mit der Kindheit ließ ihn dann zum leichten seufzen bringen.
      Hatte er recht, dass er diese nicht ausleben konnte. Doch würde der andere wieder aus einen anderen Grund als es wirklich war denken. Was für ihn vorteilhaft hat.
      Als der andere sich dann vorbeugte und dies sagte musste Alexies nun doch lachen. Auch wenn er dies nicht wollte. War dies wirklich mal der erste komplette Volltreffer den er gesetzt hatte. Wollte er den Schein eines lieben Jungen nicht tragen. Obwohl er dies früher wirklich war. Und deswegen war nun auch so.
      Dass nicht Unterschätzen war wirklich perfekt gesetzt sollte man dies wirklich nicht. Bei dem dass er ihn näher kennenlernen wollte gab nickte er und gab ihn somit recht.
      Als dieser dann jedoch fragte was dieser von ihm dachte musste er wirklich überlegen.
      Hatte dieser im Gegensatz zu ihm noch nicht so viel Preis gegeben und wenn doch war Alexies vorhin kurz befangen gewesen in seinem eigenen Gedankengang.
      „Du hast einiges gut erkannt. Nur denkst du oft falsch über die Begründung warum ich so bin falsch nach. Ich bin bis heute noch nicht in der Welt der Erwachsenen hinein gekommen. Ich bin eher in einem Käfig groß geworden“, gab er als Kommentar zu allem was der andere sagte zurück.
      Zum anderen wollte er nichts sagen und würde darüber auch kein Wort verlieren.
      „Also was ich von dir denke... ich glaube dass du die Schule als Chance siehst dich aus zu leben“, meinte dieser lächelnd und deutete auf die schief hängende Brosche. „Dass deine Eltern sehr auf Ordnung und den guten Schein achten. Sonst hättest du diese nicht absichtlich so schief wieder heran gehängt. Ich glaube dass du sehr nett und wohl erzogen bist. Und im Gedankengang dir wohl mehr zu mir denkst als du aussprichst. Da du immer wieder so aussiehst als würdest du überlegen. Außerdem hast du mich schon genau gemustert und dass soweit ich bemerkt habe mehr als einmal.
      Was auch deine Aussage zu meinen äußerlichen Bild ergab. Nebenbei scheinst du sehr gerne in alle Möglichen Fettnäpfchen die es im Leben andere gibt zu treten“, gab er dann seine Meinung her und atmete ein mal tief ein und seufzte dann.
      „Was nicht immer dass beste ist. Doch ich kann damit leben so lange du dies nicht mit Absicht tust und da wir uns gerade kennengelernt habe rate ich dass dies alles ein Versehen war. Und dass mit dem näheren kennenlernen gebe ich gerne zurück. Doch da sage ich dir gleich noch etwas um ehrlich zu sein. Mein Sinne des kennenlernen driftet wahrscheinlich von deinem etwas ab.
      Will ich auch dich auf eine ganz andere weise kennenlernen und mit dir Spaß der besten Art haben. Der Spaziergang hat damit aber nichts zu tun ist mir nur schlecht und ich will etwas frische Luft“, erklärte er denn anderen so den und nahm die letzte Traube zu sich würde dass Brot heute nicht mehr Anfassen der mürrische Koch war ihm da doch egal. Und das Küchenpersonal auch. Aß er nicht auf weil es nicht schmeckte, sondern weil es nicht mehr ihm möglich war.


      Es kommt immer darauf an was ein Mensch aus sein Leben macht. Egal wie kurz es heißt dass dieses seien soll. Denn nur du selbst entscheidest. Ob du diese Zeit nie vergessen wirst und sie genießt oder wie ein Opfer auf einer Couch sitzt und Chips frisst. Und dass ist mal gar nicht sexy....


      Alexies Joshua Jones
      Die Mimik des jungen Mannes änderte sich ein paar mal während ich aufzählte was ich von ihm dachte. Beim Thema Kindheit seufzte er aber kurz darauf brach er in Gelächter aus. Dann wurde er wieder nachdenklich als ich ihn um Auskunft über mich bat.
      Ich hätte einige gut erkannt nur die Gründe wohl nicht. Er sei bis heute nicht in die Welt der Erwachsenen rein gekommen sondern sei eher in einem Käfig groß geworden. Ich hakte dass mal unter schlechtes Thema ab und fragte nicht weiter nach. Schule würde ich als Chance sehen mich aus zu leben, dann zeigte er auf meine Brosche. Meine Eltern würden sehr auf Ordnung und schein setzen schlussfolgerte er. Zudem meinte er ich hätte mehr Gedanken zu ihm als ich aussprechen würde. Ich hätte öfter überlegt und ihn mehrmals gemustert.
      Er fuhr fort dass ich offenbar gerne mal in Fettnäpfchen trat was mich zum erröten brachte. Es wäre aber okay für ihn so lange ich es nicht mit Absicht täte. In Fettnäpfchen trat man doch nicht mich Absicht... Allerdings besaß ich ein T-Shirt mit der Aufschrift: Oh, ein Fettnäpfchen! Warte, ich nehme Anlauf! denn es stimmte dass ich dazu tendierte in eben jene mit einer solchen Präzision zu latschen dass es schon fast ein Talent war.
      Dann meinte er dass auch er mich kennen lernen wollte allerdings auf eine andere Art und weise die ich wohl wollte. Der Typ meinte das wohl echt ernst. Wir haben uns vor 10, vielleicht 15 Minuten kennen gelernt und er wollte mit mir ins Bett? Schlüpfriges Kerlchen, das musste ich schon sagen! Ich grinste als Antwort bloß vor mich hin. Dann meinte er dass der Spaziergang nichts damit zu tun hätte, er wolle an die frische Luft weil ihm schlecht sei. "Oh! Warum sagst du denn nichts? Dann lass uns doch jetzt gehen, essen kann ich auch später noch." Ich schnappte mein Tablett und machte mich auf es weg zu bringen.
      "Aaaalso... Ich sehe die Schule nicht als Chance mich aus zu leben, ich protestiere generell vehement gegen jede Maßnahme die mich Lehrern näher bringt. Schlimme Menschen... Meine Mutter achtet auf den guten Schein für unsere Familie, das stimmt, aber ich bin nicht wohlerzogen. Nett vielleicht. Vielleicht auch nur zu dir. Aber beim besten willen nicht gut erzogen!" Ich lachte.
      "Leider muss ich dich enttäuschen und ich bin kein Stilles, tiefes Wasser das viele Geheimnisse birgt. Ich sage schon ziemlich offen was ich denke und behalte nur das wenigste für mich. Deswegen auch meine dauernden Fettnapfpatzer die selbstverständlich nicht mit Absicht passieren! Sagen wir... Ich hab in etwa so viel Tiefgang wie ne Pfütze." Ich lachte wieder.
      "Nun... Was das nähere Kennenlernen angeht werden wir schon sehen ob wir da auf einer Wellenlänge sind..." sagte ich mit einem Zwinkern und warf den Kopf herum so das mein Pony mir wieder vors braune Auge fiel.
      Alexies beobachtete diesen und schaute auf dass Brot immer wieder.
      Dass ihn wohl auch anschaute. Vergisst es! Dachte sich dieser bei den Anblick bloß.
      Als der andere meinte warum er ihn dies mit dem Schlecht nicht gleich erzählt hatte schaute er ihn lächelnd an. „weil eben“, meinte er. Als der schwarz haarige sein eigenes Tablett überlegt Alexies auch erst ob er seines auch mal aufräumen würde.
      Und entschied sich dann dies auch dieses mal zu tun. Er nahm ebenfalls sein Tablett und lief dann neben den anderen her.
      Der ihn jetzt eine Antwort auf seiner Feststellung gab. Er würde die Schule nicht als Chance sehen.
      Als dieser sagte er wäre nicht wohlerzogen lachte Alexies leise. Danach stellte er sein Tablett ab und hörte den andere weiter zu. Der meinte dass er kein tiefes Gewässer wäre und nicht viele Geheimnisse birgt. Außerdem würde er dass was er denkt auch aussprechen und deswegen sehr oft unbeabsichtigt in Fettnäpfchen treten. Nebenbei hätte er so viel Tiefgang wie ein Pfütze.
      Nun war Alexies doch enttäuscht. Etwas würde es nicht einfach werden. Denn wer so über sich redete war mit einer Wahrscheinlichkeit von 68,9% Hetero zu 25,1% Bi und stand mehr als Frauen und nur zu 6% Homosexuell.
      Wenn jemand die Schule nicht zum Ausleben sah waren die 68,9% Prozent wohl hier zu treffend.
      Doch verscheuchen oder den anderen uninteressant machte dies nicht.
      Eher machte es dies reizvoller. Alexies lachte einfach etwas kurz. Dann nahm er denn anderen am Arm stellte dessen Tablett einfach auf einen Tisch zu seinem.
      „Wir sollten uns etwas beeilen. Ist doch egal wo die Tabletts stehen. Außerdem habe ich gerade etwas interessantes Bemerkt und möchte es draußen überprüfen. Nebenbei sagtest du doch man könnte bestimmt gemeinsam Spaß haben“, sagte dieser und zog den anderen schon leicht mit.

      Tbc: Wald – Am Anfang des Waldes


      Es kommt immer darauf an was ein Mensch aus sein Leben macht. Egal wie kurz es heißt dass dieses seien soll. Denn nur du selbst entscheidest. Ob du diese Zeit nie vergessen wirst und sie genießt oder wie ein Opfer auf einer Couch sitzt und Chips frisst. Und dass ist mal gar nicht sexy....


      Alexies Joshua Jones
      Als Grund für seine Verschwiegenheit beim Thema Übelkeit gab er den Grund 'weil eben' an. Das machte natürlich Sinn. Ich wollte grade grade mein Tablett abstellen da meinte der Blauschopf zu mir, dass es doch egal sei wo die Tabletts stünden, er hätte etwas interessantes bemerkt und wolle das Draußen prüfen. Ich hätte doch gemeint das wir zusammen Spaß haben könnten.
      Ich guckt verdutzt, es würde doch nicht so lange dauern das Tablett noch eben weg zu stellen, aber er zupfte und zerrte an mir und schien es echt verdammt eilig zu haben. Ich stellte also das Tablett einfach irgendwo am Buffet ab und ließ mich mit ziehen. Es ging raus aus der Mensa, durch die Halle, hinaus auf den Hof und dann wohl in Richtung Wald. Wollte er mich ins Unterholz verschleppen?

      tbc: Anfang der Waldes
      „Siehst du das ist eine gute Einstellung. Warum dürfen nur Mädchen sich so verwöhnen lassen und wir müssen diese `echte Männer machen sowas nicht` Tour gehen. Nur weil ich es liebe shoppen zu gehen und mir die Nägel machen Lase heisst das nicht das ich kein Mann bin. Sonst wäre ich auch nicht. hier.“ Gwenn grinsten Tom frech an und freute sich einen guten Gesprächs Partner gefunden zu haben und sich nicht anhören musste wie mädchenhaft er aussah. Manche Kerle hier hatten einfach keine Ahnung, man könnte meinen man wehre im Mittelalter. Diese eingebildeten Adligen. „Australien hört sich cool an. Warum noch so lange warten, lernen kannst du in der schule. Feriensind nicht gemacht um zu lerne. Da solltest du Spass haben und Braun werden. Hei weist du was! Wir gehen zusammen nach Australien. Ich wollte schon immer dies mini Kängurus sehn und ein Krokodile streicheln.“ Gwenn zwinkerte ihm zu und lachte. Australien hörte sich für den jungen nach Abenteuer an. Genau das richtige für die nächsten Ferien. Zwar kannte Gwenn seinen gegenüber nicht wirklich. Aber er war schon immer kontaktfreudig. Ausserdem war der erste Eindruck vom anderen gut ausgefallen. Er war nett, gepflegt und diskriminierte ihn nicht. das Gwenn ein ehemaliger Unterschichtler war schien den anderen auch nicht zu stören. Der rosa Wirbelwind hatte sich entschieden. „Wir sollten in die Bibliothek gen und am PC schauen was wir alles sehn wollen und unsere Reise planen. Meine Mam hat sicher nichts dagegen und mein Stiefvater gibt mir genug Geld das wir dort hin könne.“ In Gwenns Kopf ratterte es schon er war begeistert von der Idee und Tom musste mit. Sich querzustellen würde nichts bringen. Gwenn bekam immer was er wollte er würde allenfalls den andern schon dazu überreden mit zu gehen. Um sicher zu gehen setzte Gwenn seinen Hundeblick auf und fragte. „Du kommst doch mit?“ mit dem Blick hatte er seinen Stiefvater auch das verspreche abgenommen, dem 18 Jährigen sobald er die Fahrprüfung bestanden hat ein rosaroten BMW zu kaufen. Also sollte es ein Kinderspiel sein seinen neuen Freund zu überreden mit ihm in die Ferien zu gehen.
      cf: Private Gemächer von Leo Kober, Ingamedatum: Freitag, 20. August 2010, nach 17:00 Uhr, sonniges Wetter
      Als ich mich etwas erholt hatte, stand ich von meinem Bett auf und ging ins Badezimmer. Dort sah ich aus wie ein ungepflegter Kerl, der gerade nach 10 Monaten wieder aufgestanden ist. Doch mir war es egal. Es beschrieb meine Gefühlslage. Das Blut hatte etwas nachgelassen, somit nahm ich mir einen Verband aus meinem Badezimmerschrank. Gut, dass ich mir immer alles mögliche einsteckte, was wichtig sein könnte. Danach zog ich ein schwarzes T-Shirt an, auf dem ein Sichelmond abgedruckt war. Ich konnte es einfach nicht leiden, wenn etwas, was an meinem Arm ist, durch irgendwelche Pullover verfusselt oder verschoben werden. Danach zog ich mir noch eine lange schwarze Jeans an, und ging los. Ich hatte ein wenig Hunger. Somit suchte ich die Mensa auf. Irgendwie hatte ich die Hoffnung, dass es nun etwas zu essen gab, doch als ich dort ankam war gähnende Leere. Ich setzte mich an einen Tisch und schaute ein Fenster an. Irgendwie war dieser Tag sehr scheiße, dafür, dass es mein erster war. Warum musste ich auch bitteschön immer solche Scheiße bauen? Und jetzt bekomme ich noch nicht einmal etwas zu Essen. Schlimmer kann es ja gar nicht mehr werden! Es müsste jetzt schon ein Engel vom Himmel herab kommen, der diesen Tag noch retten könnte...
      cf: Flur
      Datum: Freitag, 20.08.2010 Uhrzeit: 17:00 Uhr, Wetter: sonnig, sehr feuchte Luft16°C

      Mit recht schnellen Schritten ging ich in die Mensa, sah mich dabei nicht wirklich nach den anderen beiden um und nahm mir, dort angekommen mein Abendessen. Auch begab ich mich einfach an einen Tisch der komplett leer war, spätestens als ich mich setzte. Ehe ich eher etwas missmutig auf mein Tablett blickte. Mein Appetit war noch nicht wirklich zurück gekehrt, als ich das ganze essen roch, geschah eher das gegenteil. Eigentlich sollte ich wirklich einfach in mein Zimmer gehen, mir die Decke über den Kopf ziehen und erst wieder am Montag hervor kommen. Das wäre das Beste, aber daraus würde jetzt wohl nichts mehr werden. Ich seufzte leise und stocherte nur ein wenig in dem Abendessen rum.
      cf: Flur (Rotunde)

      Ich ging Lane immer noch hinterher, bis wir schließlich die Mensa erreichten. Hinter mir hörte ich den Blonden leise das murmeln, was ich nicht gerne hörte.
      "Das ein Roy Lunes mal einem Kerl hinterherläuft." Kurz stand ich davor mich herumzudrehen und ihn zu fragen ob er keine anderen Themen hatte, die er interessant fand, doch ich lies mich nicht hinreißen. Ich wollte weder ihm, noch Lane - sollte er denn etwas mitbekommen - nicht den Trumpf gönnen. So blieb ich still und wartete bis wir in der Mensa angekommen waren.
      Dort schaufelte ich mir mein Tablett voller Brote, welche ich dick mit Schinken und Käse belegte. Schließlich griff ich nach einer ungewöhnlichen Kombination und machte mir zwei weitere Brote mit Nutella und Käse fertig. Übereinander.
      "Das du das immer noch essen kannst.." Jeremy schüttelte amüsiert den Kopf, ehe er meiner Kreation aus Nutella und Käse einen schiefen Blick zu warf.
      "Nix gegen mein Nutella Käse Brot!", grinste ich darauf und suchte die Tische nach Lane ab.
      "Sicher, dasss du du mit deiner Kreation bei Lane auftauchen willst?", hakte Jeremy nochmal nach, während auch er sich aufmachte und zum Tisch schritt.
      "Natürlich. Ich änder doch nicht mein Essverhalten, nur weil Lane mit am Tisch sitzt." Kurz beobachtete ich, wie Jeremy seufzend den Kopf schüttelte. Wahrscheinlich hatte er etwas anderes gemeint - aber es war mir ziemlich egal.

      "Na junger Mann, darf man dir Gesellschaft leisten?", fragte ich den Dunkelhaarigen, ehe ich mich ohne eine Antwort abzuwarten auf den STuhl ihm gegenüber schmiss.
      Jeremy setzte sich zwischen uns und nickte Lane zu.
      "Hallo Lane - guten Appetit wünsche ich!" Das war das Stichwort und ich biss in mein Nutella Käse Brot hinein, ehe ich ein kleines Seufzen ausstieß. Gott, hatte ich Kohldampf!

      Steckbrief


      Geschichte | Spanisch

      Ich hatte mir eine Suppe genommen, die noch vom Mittag übrig war, dachte das wäre wohl das Beste in meinem Zustand. Aber auch wenn der Koch wirklich hervorragend war, runter bekommen würde ich die nicht.
      Kurz darauf setzten sich Roy und Jeremy zu mir, erst sagte ich dazu nichts, immerhin hatte ich dem ganzen zugestimmt. Auf Jeremys Begrüßung nickte ich nur, "Danke", war das einzige was ich daraufhin zu sagen hatte, da ich immer noch keinen Appetit verspürte. Erst recht als ich sah was Roy sich da in den Mund schob. Angeekelt sah ich ihm dabei zu, verzog dabei die Miene, das war wirklich das widerlichste das ich je gesehen hatte. Wie konnte man sowas nur essen? Gab es nicht irgendeinen Schutzmechanismus der einen davon abhielt sowas in sich rein zu stopfen? Einen Augenblick hatte ich das Gefühl ich bekam gleich einen Würgereiz. Nun legte ich den Löffel endgültig beiseite und lehnte mich mit verschränkten Armen auf meinen Stuhl zurück, dem Blick von meinem Gegenüber abgewandt.
      "Gibt es auch noch einen tieferen Sinn dafür, das ich eure Anwesenheit genießen darf? Ich kann mir nicht vorstellen das dich plötzlich die Einsicht gepackt hat, das du furchtbare Noten hast und ich die liebste Person bon mit der du in deiner Freizeit lernen willst... Oder hab ich was verpasst?", fragte ich dann, da es mich wirklich interessierte, das hier war so kurios, das ich tatsächlich einen Moment nach Levend ausschau gehalten hatte, aber er war nirgends zu sehen. Und wenn es tatsächlich einen anderen Grund gab, wollte ich so schnell wie möglich zum Punkt kommen und das hier hinter mich bringen, sonst machte das mein Herz vermutlich nicht lange genug mit. Ich durfte mir keine falschen Hoffnungen machen, er sollte hier nicht sitzen, aber trotzdem war es so...
      Ich ignorierte den Blick, den Lane meinem Essen zu warf. Stattdessen genoss ich das Brot noch mehr und betrachtete den Anderen, welcher anscheinend keinen großen Hunger hatte. Musste ich ja auch nicht verstehen. Tatsächlich hatte ich das erste Brot so schnell runter geschlungen und erst jetzt setzte das normale Hungergefühl ein, dass ich wie ein normaler Mensch essen konnte.
      Als Lane uns ansprach musste ich aufpassen, dass ich mich nicht an meinen eigenen Essen verschluckte. Doch es war zuspät und mein Essen rutschte mir in die verkackte Luftröhre, sodass ich zu husten begann.
      Jeremy klopfte mir auf den Rücken und ich starrte Lane an.
      "Bitte was?" Roy starrte Lane an und versuchte das Unbehagen ins Lächerliche zu ziehen. "Warum denkst du, wir hätten Hintergedanken?"
      "Also ich kann mir vorstellen, dass du Hintergedanken hättest.", grinste Jeremy. Bitte was? Ich starrte den Blonden neben mir an. Das hatte er jetzt nicht wirklich gesagt?! Wenn es herauskommen würde, warum ich das mache, ist die ganze Sache im Eimer! Er würde mir alles zerstören. Gerade als ich den Mund aufmachen wollte, kam Jeremy hervor. Er musterte mich mit einem kritischen? Blick.
      "Obwohl - ich glaube er wäre zu blöd sich irgendwas auszudenken."
      "Danke.", gab ich trocken von mir und presste die Lippen aufeinander. Ob Lane und das abkaufen würde, war fraglich.

      Steckbrief


      Geschichte | Spanisch

      Roy verhielt sich so verdächtig, das ich ihm sofort einen prüfenden, scharfen Blick aus leicht zusammen gekniffenen Augen zuwarf. Erst recht als Jeremy seinen Senf dazu gab und der Schwarzhaarige ziemlich entsetzt reagierte. Da war doch was faul, was hatten die nur vor? Vielleicht sollte ich einfach doch wieder gehen, sonst würde ich es noch bereuen. Gerade als ich schon aufstehen und gehe wollte, sprach der Blonde erneut, jetzt sah ich ihn forschend an. Mein Verstand sagte mir ich sollte gehen, das sollte ich wirklich ... das hier war riskant, aber irgendwie konnte ich nicht, Auch wenn das ganze hiernach noch schlimmer wurde. Stattdessen überspielte ich meine Zweifel einfach.
      "Stimmt, er ist ja immerhin ein Idiot", sagte ich mit einem leisen auflachen, "Aber falls ihr doch etwas vorhabt", meine Stimme wurde leise und bedrohlich, "Werdet ihr das bereuen", knurrte ich missmutig, nur zur Sicherheit. Ich wusste zwar nicht was ich dann tun würde, aber irgendwas würde mir schon einfallen, das tat es immer.
      "Ich sitze hier noch!", sagte ich grummelnd, während ich nochmals in mein Brot reinbiss. Die Anderen hatten doch gar keine Ahnung, hatten sie diese Spezialität noch nie probiert. Nun ja - vielleicht waren sie auch bloß nicht so verrückt nach Schokolade wie ich.
      "Ich muss ihm zustimmen.", grinste Jeremy dann und ich bemerkte, dass er die Stimmung auflockern wollte. Tatsächlich war es etwas angespannt. Lane war wahrscheinlich einfach zu skeptisch, zu vorsichtig - wobei das nun nicht von unserem, meinem Vorteil war. Es war also nicht schlecht, wenn Jeremy es tat - auch wenn es höchstwahrscheinlich auf meinen Kosten war. Das war natürlich weniger gut.
      "Letztes Jahr im Chemieunterricht..", begann Jeremy und ich zog verärgert meine Augenbrauen zusammen, wusste ich doch, wovon genau er sprach. Warum musste er diese Geschichte auch immer wieder aufwärmen?!
      "Eigentlich müsstest du davon gehört haben..", mein noch bester Freund fängt an zu grinsen.
      "Die Hälfte der Klasse war schon raus, als Roy es geschafft hat das Paraffin anzufackeln, welches natürlich in Flammen aufging. Allerdings hat der Honk...", er warf mir einen schiefen Blick zu. ".. es nicht erstickt, sondern wollte es mit Wasser löschen. Die Katastrophe kannst du dir vorstellen.", grinste er und schüttelte den Kopf. Lachte der mich gerade wirklich aus?! Arschloch. Woher sollte ich denn bitte wissen, dass man Paraffin nicht mit Wasser löscht. Außerdem hab ich mir fast in die Hose gemacht, als der Feuerball nur knapp an meinem Gesicht hochschoss.
      "Ich erzähl dir gar nichts mehr!", ärgerte ich mich halb.
      "Außerdem kann ich nicht alles wissen!", rechtfertigte ich mein Handeln. Nochmal würde mir das allerdings nicht passieren.

      Steckbrief


      Geschichte | Spanisch

      Tatsächlich hoben sich meine Mundwinkel zögerlich bei der Geschichte. Ja irgendwas hatte ich da gehört, nicht das ich genau wusste was passiert war, aber irgendeinen Aufruhr gab es über den sich die halbe Schule ihre Mäuler zerrissen hatte. Ich interessierte mich eigentlich nicht besonders für solche Sachen weshalb ich dem nicht nachgegangen war. Vielleicht hätte ich das getan wenn Roy dadurch zu Schaden gekommen wäre, aber ihm ging es ja prächtig.
      "Tja wenn Dummheit wehtut", ich lachte leise und warf Roy einen frechen Blick zu, er war selbst Schuld wenn er mit mir Mittag essen wollte. Ich lehnte mich nach vorne und stützte meine Kinn auf meine Handfläche.
      "Ist doch logisch das du das nicht mit Wasser löschen kannst, Paraffin besteht aus verschieden langen Kohlenwasserstoffketten, das ist dasselbe als wenn du Fett mit Wasser löschen willst", erklärte er gelangweilt, immerhin wollte der Schwarzhaarige doch Nachhilfe, oder nicht?
      "In welchen Fächern haperts eigentlich? Oder sollte ich besser fragen in welchen nicht? Das würde wahrscheinlich schneller gehen", immer noch schmunzelte ich leicht amüsiert auf meine Handfläche gelehnt.
      Grummelig musterte ich Lane vor mir. Wie zur Hölle konnte ein Kerl seines Kalibers so ein Arschloch sein. Woher sollte ich denn Wissen, dass Paraffin aus diesen komischen Kohlenstoffketten bestand? Ich blickte zu Jeremy, welcher Lane und seine Erklärung sowie Frage wohl ziemlich witzig zu finden schien.
      "In allen außer Musik und wahrscheinlich Sport.",grinste mein nur noch am Faden hängender bester Freund. Wenn er so weiter machen würde.. Mit meinem Fuß taste ich nach Jeremys Fuß und stieß ihm gegen das Schienbein. Dann widmete ich mich dem Dunkelhaarigen.
      "Die Naturwissenschaften wären nicht schlecht. Einschließlich Mathe.", gab ich dann zu. Ich hasste alles was mit Zahlen zu tun hatte. Meine Rechnungen gingen einfach nicht auf. Sei es Mathe, Chemie oder Physik. Einzig Biologie ging einigermaßen.

      Steckbrief


      Geschichte | Spanisch

      Irgendwie amüsierte es mich doch ziemlich Roy ein bisschen zu ärgern. Er schien sich ja wirklich nicht besonders für die Schule anzustrengen. Eigentlich hatte ich ihn für doch ein bisschen schlauer zu halten, vielleicht würde sich das ja bei der Nachhilfe ein bisschen bessern. Allerdings verschwand das freche Grinsen kurz darauf von meinen Lippen. Der Schwarzhaarige hatte nach mir getreten, woraufhin ich verärgert meine Augenbraue hochzog und mich wieder zurück lehnte, die Beine übereinander schlug.
      "Wenn ich meine Einschätzung dazu betragen dürfte, glaube ich das PBC dein schlechtestes Fach ist, du hast keine Manieren, zwei linke Füße und von deinen Tischgewohnheiten will ich gar nicht erst anfangen", ich warf seinem Essen einen leicht angewiderten Blick zu, "Und vielleicht solltest du dir angewöhnen, niemanden zu treten von dem du etwas willst.", meinte ich wieder kühler, mit durchdringendem Blick.
      Jeremy brach un Gelächter aus und ich konnte einfach nur peinlich berührt aussehen. Was mir gae nicht gefiel.
      "Sorry, dass sollte nicht wirklich dich treffen",gab ich dann, wenn auch widerwillig, zu.
      "Das war für wen anderes bestimmt." Meine Augen nagelten Jeremy fest, der mit einem Grinsen sein Essen aufpickste.
      "Vielleicht solltest du doch Sport auf die Liste setzen. Wirklich zielsicher scheint er doch nicht zu sein", grinste er dann. Ich hasste ihn.
      "Doch das bin ich äußerst - was denkst du, warum mir Biologie mehr liegt, als die anderen Naturwissenschaften?"
      Ich lehnte mich zurück und verschränkte meine Arme. "Es gibt immerhin noch die Praxis."
      Jeremy beachtete mich jedoch nicht und lehnte sich zu Lane hinüber.
      "Du hast recht. Nachhilfe in PBC könnte wirklich nicht schaden."
      "Dir ist schon klar, dass ich dich immer noch hören kkann?"
      Frechheit.

      Steckbrief


      Geschichte | Spanisch

      Seufzend, schüttelte ich verständnislos den Kopf. Warum ausgerechnet der? Warum hatte es mir dieser Idiot so angetan? Ich konnte es mir einfach nicht erklären. Mich weiter dazu äußern wollte ich nicht, also nahm ich einen kleinen Schluck von dem Wasser, welches ebenfalls auf meinem Tablett stand. Doch bei Roys nächstens Worten, verschluckte ich mich fast. Sofort stellte ich das Glas ab und saß aufrecht, hielt mir die Hand vor den Mund und hustete kurz. Warum musste er sowas sagen? Ich wollte gar nicht wissen was er da so an praktischer Biologie trieb ...
      Sobald solche Informationen zu mir durchdrangen, konnte das nur böse Enden für den der Roy dabei half. Loki war das beste Beispiel dafür. Er hatte dafür büßen müssen, auch wenn er wohl nicht wusste das es deshalb war.
      "Vielleicht überlege ich mir das mit der Nachhilfe ja nochmal ", gab ich dann leicht verärgert von mir, auch wenn ich wusste das dem nicht so war. Er hatte danach gefragt und ich schätzte es wenn jemand es wenigstens versuchte. Außerdem wollte ich immer noch Zeit mit ihm verbringen, auch wenn ich nicht genau wusste warum.
      Ich blickte grimmig von Jeremy zu Lane, ehe sich meine Falten glätteten. Wieso nochmal überlegen? Hatte Lane es sich etwa anders überlegt und er hatte kein Interesse mehr daran mir Nachhilfe zu geben? Oder hatte ich mich nicht genug bemüht? Klang es nicht ehrlich genug? Vielleicht sollte ich ihm nochmals versichern, dass es mir in der Sache ernst war. War es zwar nicht - das allerdings musste er nicht wissen.
      "Nochmal überlegen? Ich dachte unser Deal steht?", fragte ich dann und starrte ihn mit einem intensiven Blick an.
      "Ich brauch das wirklich." Ja ich brauchte es - auch wenn ich nicht wirklich viel Lust auf die ganze Sache hatte. Vielleicht brauchte ich es auch gerade nur um mir zu beweisen, dass Lane mir hier gerade keine Abfuhr erteilte. Und wenn es nur Nachhilfe war. Ich glaubte nicht, dass ich im Begriff war genau das zu tun. Aber ich tat es. Kurz blickte ich mich nochmals um, um zu sehen, wer das alles mitbekommen würde, als ich weitersprach.
      "Und wenn du willst, streng ich mich auch an."

      Jeremy verschluckte sich an seinem Wasser und begann zu husten, während ich ihm einen schrägen Blick zu warf, ehe ich mich erbarmte und ihm feste auf den Rücken klopfte.
      Peinlich. Wann hatte ich soetwas schon mal gesagt? Und dann noch zu Lane...
      "Das ich das nochmal erleben darf", hustete Jeremy dann und brachte mich zum Augenrollen. So schlimm war es jetzt auch nicht. Nun konnte ich nur noch auf Lane hoffen, der sich meiner annahm. Obwohl ich das nicht wollte. Manchmal fragte ich mich wirklich welche Seite in mir stärker war - die masochistische oder doch eher die sadistische?

      Steckbrief


      Geschichte | Spanisch

      Ich zog fragend meine Augenbrauen hoch. Was laberte Roy da nur für einen Blödsinn? Manchmal war der Typ wirklich ein Idiot.
      "Kein Grund sich in die Hose zu machen, das war ein Witz", gab ich Augen rollend von mir und verschränkte wieder die Arme vor der Brust.
      "Allerdings erwarte ich sowieso von meinen Nachhilfeschüler", ich warf Roy einen vielsagenden Blick zu, "das sie sich anstrengen. Wenn du dich nicht anstrengst werde ich nicht länger meine Zeit mit dir vergeuden, ich hab dann auch wirklich besseres zu tun", eigentlich nicht, aber das musste mein Gegenüber ja nicht wissen.
      "Seid ihr bald fertig?", fragte ich dann ein bisschen genervt. Ich wollte aus der Mensa raus, es war laut und voll und mir wurde immer schlechter von dem Essensgeruch, "Oder harken wir das wann anders ab und ich darf endlich gehen?", murrte ich weiterhin unzufrieden.
    • Gossys Gerüchteküche

      Ein paar Gerüchten zufolge, soll ein Schüler einmal eine Auseinandersetzung mit dem Koch gehabt haben und wurde seitdem nicht mehr gesehen.
      Der Gärtner ist angeblich auch kein unbeschriebenes Blatt. Man habe beobachten können wie er Schülern gewaltbereit gegenüber getreten ist.
      Sind die beiden etwa mehr als nur in einer Hinsicht mit einander bekannt?
      Und vor allem ... sind sie wirklich nur unser Koch und Gärtner, die tagtäglich für unser Wohl sorgen?